Unser Kandidat - Reiner Stoll-Wähling

Veröffentlicht am 02.05.2014 in Wahlen

SPD-Liste Platz 31

Für Stuttgart wurde viel erreicht, für Stuttgart haben wir viel vor.
Ich unterstütze deshalb die SPD mit meiner Kandidatur auf Listenplatz 31.

Seit 1985 bin ich Mitglied der SPD weil ich meine Interessen bei der SPD am besten vertreten sehe.

1956 in Alpirsbach, Kreis Freudenstadt geboren, begann ich 1971 meine Lehre zum Maschinenschlosser im Bahnbetriebswerk Stuttgart. Danach arbeitete ich 10 Jahren als Lokomotivführer.

Ich war froh, dass ich damals in der Werastrasse meine erste Mietwohnung gefunden habe. Bis heute gibt es nach Schätzung der Stadt einen Fehlbestand von ca. 4.500 Wohnungen, der Mieterverein geht schätzt den Fehlbestand auf 15.000 Wohneinheiten. Die SPD wird mit einer aktiven Baulandpolitik gegensteuern in dem sie Grundstücke zur Bevorratung für den Wohnungsbau erwerben soll. Deshalb ist eine von der SPD-Gemeinderatsfraktion geforderte mittelfristige Wohnbauplanung unverzichtbar. Ein Wohnungsbauprogramm muss auf den Tisch, um 1.800 Wohnungen pro Jahr zu bauen. Darin sind 600 geförderte Wohnungen enthalten.

Nach der Fachhochschulreife studierte ich in Hamburg an der Hochschule für Wirtschaft und Politik Volkswirtschaftslehre danach absolvierte ich in Stuttgart eine Ausbildung zum Organisationsprogrammierer.

Das Studium nach der Berufsausbildung habe ich im wesentlichen der sozialdemokratischen Hochschulpolitik zu verdanken. Ich bin froh, dass die SPD die Entwicklung zur Ganztagsschulen voranbringt. Ganztagsschulen sind ein wichtiger Schritt zu mehr Bildungsgerechtigkeit und einer verbesserten Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

1993 ging ich während des Krieges in Jugoslawien zunächst für die Flüchtlingshilfsorganisation Suncokret nach Bosnien-Herzegowina, danach für das Komitee Cap Anamur nach Kroatien, 1999 nochmals in den Kosovo.

Ich habe gesehen wie Flucht entsteht, ich war selber an Gesprächen beteiligt bei denen es um Rücksiedlung in die Heimatdörfer gehen sollte. Dies war aber oft nicht möglich oder zu inakzeptablen Bedingungen. So waren die betroffenen froh, dass europäische Staaten einen Teil der Flüchtlinge aufgenommen haben. Auch heute fühlen sich die Menschen die ich kennenlernen durfte in Dänemark, Schweden, USA und Deutschland wohl, wenn sie eine angemessene Unterkunft und besonders Arbeit gefunden haben. Ich unterstütze deshalb die Forderung der SPD nach einer menschenwürdige Unterbringung, nach Deutschkursen und Integrationsmaßnahmen für Flüchtlinge. Der Zugang zum Arbeitsmarkt muss einfacher gestaltet werden.

Heute arbeite ich als Angestellter in der Verwaltung der Evangelischen Gesamtkirchengemeinde in Stuttgart - Bad Cannstatt. Ich bin für die Liegenschaften zuständig.

Ich sehe aus eigener Anschauung, dass Wohnungen fehlen und der vorhandene Wohnraum immer teurer wird. Es ist deshalb wichtig, dass die SPD-Forderung nach einem Bündnis für Wohnen so bald als möglich umgesetzt wird. Mit dieser Forderung ist verbunden, dass in den nächsten 10 Jahren 20.000 Wohnungen neu entstehen sollen.

Alle Forderungen sind nur in dem Maße umsetzbar, wie sie zu finanzieren sind. Stuttgart ist eine produktive Stadt - allerdings ändern sich die Anforderungen ständig. Einige Firmen sind ins Umland abgewandert. Die Gewerbesteuereinnahmen gehen langsam zurück bei steigenden Kosten. Wir müssen Wege suchen damit der Wirtschaftsstandort Stuttgart mit fairen Rahmenbedingungen gesichert werden kann. Unterstützen Sie die SPD!
Reiner Stoll-Wähling, Hechtstr. 75  
Mail:  stoll-waehling@t-online.de, Telefon: 5497211