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30.01.2011 in Gemeindenachrichten

Soziale Stadt Neugereut - Zwischenstand

 

Soziale Stadt Neugereut – was bisher geschah

Das erste verwirklichte Projekt, dessen Planung bereits vor dem Startschuss der sozialen Stadt begann, ist der neue Spielplatz Seeadlerstraße, der von den Kindern sehr gut angenommen wird.
Auf diesem Gelände verwirklichte auch der Arbeitskreis I (AK1, Kinder und Jugendliche) sein erstes Projekt, einen eigenhändig gebauten Unterstand.

Im AK II (soziales und kulturelles Miteinander) wurde nach vielen heißen Diskussionen über Notwendigkeit, Größe, Betreiberkonzepte und Standorte Ende November beschlossen, dem Standort Kinder- und Jugendhaus Jim Pazzo und nicht dem Standort St. Monika den Vorzug zu geben. Ob als Aufstockung auf das Jugendhaus oder als Anbau an Selbiges - das bleibt dem noch auszuwählenden Architekten überlassen und wird letztendlich wohl auch von der Finanzierbarkeit abhängig sein. Eine Aufstockung hätte den Vorteil, dass eine Bebauungsplanänderung nicht notwendig und damit eine schnellere Verwirklichung möglich würde.
Am 15.01.2011 fand ein Workshop zum Thema Bürgerhaus statt, bei dem die Rahmenbedingungen für die Ausschreibung an die Architekten vorbereitet wurde. Die Auswahl des Architekten wird von einem Gremium bestehend aus Vertretern aller beteiligten Fachämter, dem Stadtteilmanagement, dem Bezirksvorsteher und den Arbeitskreissprechern getroffen. Wenn alles gut läuft, könnten die Kosten sogar noch in den Doppelhaushalt 2012/13 eingebracht werden.

Für die Gestaltung eines „Grün- und Freiflächenkonzepts“, einem so genannten „Masterplan“ wurde vom AK III (öffentlicher Raum, Freiraum und Verkehr) die Ausschreibung bereits letzten Sommer durchgeführt, die das Landschaftsarchitekturbüro Lohrberg für sich entscheiden konnte. Das Büro Lohrberg ist bereits in die soziale Stadt im Hallschlag eingebunden und kennt sich daher mit dieser Form der Bürgerbeteiligung bestens aus. Die Bürgeranregungen, Sitzungsbeschlüsse und Ergebnisse aus der Zukunftswerkstatt, dem Workshop im September 2010 und den Arbeitskreissitzungen werden ständig mit den zuständigen Ämtern besprochen und wieder mit dem Arbeitskreis rückgekoppelt. Am 15.03.2011 findet die nächste AKIII-Sitzung statt, in der dann der vorläufige Masterplan präsentiert und diskutiert wird.
Die breite Öffentlichkeit ist im April 2011 zum nächsten workshop „Masterplan“ eingeladen, um dem Ganzen den letzten Schliff zu geben. Wenn der endgültige Masterplan dann im Laufe des Jahres steht, kann begonnen werden, nach der noch zu erstellenden Priorisierungsliste erste zu verwirklichende Projekte auszuarbeiten und zu beginnen.

Mit dem Einkaufszentrum Neugereut beschäftigt sich der AK IV (Städtebau und Handel) nicht nur in baulicher Hinsicht, sondern vor allem auch mit den Angeboten vor Ort. So wurde eine Einzelhandelsstudie in Auftrag gegeben, die die Stärken und Schwächen des Zentrums analysieren und Maßnahmen zur Umsetzung eines Sicherungs- und Entwicklungskonzepts vorschlagen soll. Hiermit ist die GMA (Gesellschaft für Markt- und Absatzforschung mbH mit Sitz in Ludwigsburg) unter Leitung von Frau Ostertag beauftragt. Das Gutachten ist nun erstellt und wurde in den Arbeitskreissitzungen bereits erörtert. Für zunächst zwei Jahre soll ein Centermanagement eingerichtet werden, dass Koordinationsaufgaben übernehmen wird.
Am 16.02.2011 wird Frau Ostertag im Rahmen der Abschlussveranstaltung die Ergebnisse zusammenfassen und eine Priorisierung der Maßnahmen sowie die umsetzenden Akteure (Centermanagement, Stadt Stuttgart, Händler, BDS, ..) vorschlagen.

Die „soziale Stadt“ lebt von der Beteiligung der Bürger! Also einfach mitmachen statt motzen!!
Die Termine der Arbeitskreissitzungen und die Protokolle können im Internet unter „Stuttgart-Neugereut.de“ eingesehen oder im Stadtteilbüro am Marktplatz Dienstags und Mittwochs zwischen 14.30 und 18.30 Uhr bei Frau Peschen oder Frau Kinn erfragt werden.

Jana Schuster, Bezirksbeirätin Stuttgart- Mühlhausen, Arbeitskreissprecherin AK III